
Sonntag, neun Uhr morgens. Berlin schläft noch. Touristen nicht. „Ich hab dir gesagt, du sollst dich hierhin stellen.“ Die erboste Stimme der Mutter verschreckt das Mädchen. Vor den Kassenhäuschen am Löwentor des Berliner Zoos bilden sich zwei Schlangen.
Es gibt in Deutschland nur wenige Menschen, die von der Geburt eines Eisbären im Berliner Zoologischen Garten nichts gehört haben. Knut ist jetzt fast fünf Monate alt. Von seiner Mutter, Tosca, verstoßen, wird er von einem Team um den Tierpfleger, Thomas Dörfler, betreut.
Alle wollen Knut sehen. Die vierköpfige Familie ist zwar nicht wegen Knut nach Berlin gekommen. “Als wir die Reise geplant haben, war er noch gar nicht auf der Welt.” Doch die Kinder wollen sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen.
Der schmale Weg zum Gehege der Braunbären, der Bühne für Knut, führt an zwei Zwergflußpferde vorbei. Das eine wühlt mit dem Kopf im kühlen Sand. Für Suchende wurde ein Schild am Baumstamm montiert: Zu Knut nach links.
Karl (Name geändert) arbeitet seit zehn Jahren im Zoo. Er holt Pappkartons aus einem Kleinbus. An seinem Verkaufsstand sollen später die Besucher Andenken erwerben können. Der ganze Trubel habe ein wenig nachgelassen. „Die Ferien sind halt vorbei.“
Links und rechts des Geheges stehen Ordner in schwarz-roten Uniformen. Der großgewachsene Mann ist wortkarg. „No comment. Wir wollen und sollen nichts dazu sagen“. Er nimmt einen Schluck aus dem Pappbecher.
Es ist kühl. Wer mit der Wärme der letzten Tage gerechnet hat, zittert und friert jetzt. Auf dem felsigen Hintergrund tanzen trotzdem Sonnenschatten. „Eisbärenwetter, was?“ Der braungebräunte Security-Mann ist gut gelaunt.
Das Stimmengewirr wird lauter. Wer jetzt dazukommt, muss in der dritten Reihe Platz nehmen. Gleich ist es soweit. Die Kinder warten, die Eltern warten, und alle warten.
Die Stimme aus dem Lautsprecher kündigt Knut an.
Der Zoo-Mitarbeiter versichert, man sei sich der Verantwortung für Knut bewußt. „Der Kleine ist jetzt kein Baby mehr. In seiner natürlichen Umgebung würde er jetzt die Mutter verlassen. Er wird jetzt deshalb entwöhnt“ Dann noch ein paar Begrüßungsworte und schließlich kommt er. Ein kleiner, weisser, hüpfender Eisbär folgt dem Betreuer.
Das Klicken der Fotoapparate, die Stimmen der Kinder… Und nach acht Minuten ist alles vorbei. Die freundliche Stimme bittet die Besucher, Platz für die anderen zu machen. Am Ausgang sammelt sich eine Menschentraube vor dem Stand mit Andenken.
„Massenhysterie, absolute Vermarktung und politisches Vereinnahmen.“ Karl-Heinz aus Schwäbisch-Hall wollte mit seiner Familie Knut sehen. „Die Lust ist mir jetzt vergangen.“ Auch Jens ist mit seinem Spielmannszug aus Weisel (Rhein-Lahn-Kreis) nach Berlin gekommen. Er und die anderen Kinder wollten unbedingt Knut sehen „Er ist berühmt und war im Fernsehen.“ „Habt ihr Knut gesehen? Das wird doch die erste Frage, wenn sie nach Hause kommen.“ Kommentiert ihr Betreuer.
Wenn man sich vor dem Besuch im Zoo nach den Wartezeiten erkundigt, bekommt man die Antwort, das Schlimmste sei vorbei. Am Ausgang, beim Löwentor hält man aber inne und fragt sich, was wohl mit Schlimm eigentlich gemeint war.
2 Kommentare:
Hallo Gregor,
liwbw grüße aus osnabrück!
Schön, dass dein knut-text jetzt hier zu finden ist.
Wie geht's dir?
Es war schön, dich kennen zu lernen.
Liebe grüße von uta
Häretiker der Woche Nr.4
Als Häretiker dieser Woche wollen wir einen gewissen Johannes vorstellen, der eine eigene katholikenfeindliche Homepage (umkehr.blogspot.com) betreibt und Mitglied im Novus Ordo Bloggerpack ist, das sich wiederum aus vielen grauenvoll-häretischen Subsistenzen zusammensetzt. Diese Novus Ordo Blogger sind sicherlich nur kleine Wasserträger im Höllengetriebe der NOSS, trotz allem sind sie nicht weniger häretisch und apostatisch wie ihre Großmeister.
Auf ein Gerotze von Johannes, indem er behauptet hatte, dass die Offenbarung NICHT !! mit dem Tode des letzten Apostels zu Ende ging, und ich ihn darauf aufmerksam machte, dass das unfehlbare Lehramt der Kirche eben diejenigen mit dem Anathem belegt hat, die genau diese Irrlehre wie Johannes behaupten (siehe Papst Pius X, Dekret „Lamentabili“ Kanon 21 DZ 2021„Die Offenbarung, welche den Gegenstand des katholischen Glaubens ausmacht, war mit den Aposteln noch nicht abgeschlossen.“ – als häretisch verurteilt )
habe ich darauf folgende Antwort bekommen, die sehr lang und daher auch mit so vielen typisch modernistischen Häresien bespickt ist, dass ich aus Platz-und Zeitgründen nur die wichtigsten Häresien kommentieren kann..
Doch jetzt erstmal zum ersten Teil dieses Wisches
Johannes schrieb:
lassen Sie mir doch die Möglichkeit zur Antwort.
Natürlich gibt es keinen "Fortschritt der Dogmen". Mir ist auch nicht ganz klar, was mit dieser Formulierung gemeint sein soll. Definierte Dogmen sind verpflichtende, unwiderrufliche Glaubenswahrheiten, die in der göttlichen Offenbarung enthalten sind und die als solche erkannt wurden. Dieses Erkennen meine ich, wenn ich von einem Erkenntnissfortschritt in Glaubensfragen spreche. Es meint die innere Einsicht. Folglich ist es missverständlich, das gebe ich wohl zu, wenn ich synonym von einem "neu zu offenbaren" oder einer "fortgesetzten Offenbarung Gottes" spreche, denn es gibt keine andere Offenbarung, als die in Jesus Christus abgeschlossene, das ist wahr.
Antwort:
Nun ja die typisch ambivalente Sprache der Modernisten ist wirklich schon legendär, doch trotz allem offenbart sich das modernistische Antichristengift in dem Begriff „Erkenntnisfortschritt“, dass sozusagen ein Synonym für die „Entwicklung der Dogmen“ ist. Dazu Papst Pius X in Lamentabili DZ 2022:
„Die Dogmen, welche die Kirche als geoffenbarte hinstellt, sind nicht vom Himmel gefallene Wahrheiten, sondern eine Art Auslegung religiöser Tatsachen, zu welcher der menschliche Geist mit Mühe und Anstrengung gelangt ist.“ -als häretisch verurteilt
Da haben wirs also ganz deutlich. Der Hl Pius X verurteilt also ganz deutlich diesen berühmt berüchtigten „Erkenntnisfortschritt“ dieses mühevolle Gelangen(= Prozess des Fortschritts) zur Auslegung der religiösen Tatsachen(= Erkenntnis). Da dieses Prinzip des „Erkenntnisfortschritts“ aus seiner Natur heraus immer permanent ist und sein muss, und sozusagen damit das Endziel, das Absolute ausschließt, ist es auch ganz klar, dass sich dadurch immer alles verändert und verändern muss.
2. Teil
Johannes:
„Desweiteren zu dem dornigen Problem des "subsistit in", das in der Rezeption des Zweiten Vatikanischen Konzils vielmals falsch gedeutet wurde. Von Ihnen offensichtlich auch, wie ich Ihrer Formulierung zu entnehmen glaube. Um diesen Begriff auch für Sie zu klären, wäre es interessant zu wissen, wie Sie zur Ökumene stehen, wie sehr Sie unter der Spaltung der Christusgläubigen leiden, denn allein um dieserwillen kam es zur Anwendung der Formel "subsistit in". Dabei ist keineswegs, wie vieler Orts behauptet wird, die Gleichstellung mit allen anderen christlichen "Kirchen" erfolgt und die katholische Kirche hat damit auch nicht ihren spezifischen Anspruch aufgegeben.“
Antwort:
Zuerst einmal eine kleine Nachhilfe in Lateinischer Sprache. „subsistit in“ bedeutet „bestehen in, „Teil sein von“. Das Dogma der Katholischen Kirche besagt ganz deutlich, dass NUR!! die römisch-katholische Kirche die einzig von Gott gegründete Kirche ist, und nicht Teil von dieser „Kirche Gottes“, was ja bedeuten würde, dass die Kirche Gottes größer und umfassender ist als die römisch-katholische Kirche. Ein kurzes Beispiel dazu. Die Kirche lehrt , dass die Heilige Dreifaltigkeit aus drei Subsistenzen besteht, Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist und das zusammen ist die Heilige Dreifaltigkeit, Eine Substanz, Ein Gott. Man kann also nicht sagen, nur Gott Vater= Hl. Dreifaltigkeit etc., sonst würden wir ja von einer Einfaltigkeit sprechen. „Subsistit“ oder auch „hypostasis“ bedeutet also nicht „est“. In einem späteren Artikel werde ich übrigens noch ganz ausführlich die Häresien im Novus Ordo Klopapier „Unitatis Redintegratio“ aufzeigen.
Es gibt außerdem keine Spaltung von „Christusgläubigen“. Die katholische Kirche ist immer intakt geblieben, und sie wird, solange es auch nur einen einzigen Katholiken auf der Erde gibt, immer intakt bleiben. Diejenigen, die nicht katholisch sind( Häretiker, Schismatiker, Apostaten), gehören genauso wenig zum mystischen Leib wie die Heiden. Zuletzt hat dies der letzte Papst, Papst Pius XII in seiner Enzyklika „Mystici Corporis“ bestätigt:
„Dürfen Wir uns jedoch über diese Tatsachen auch mit gutem Grunde freuen, so sind trotzdem nicht nur bei den von der wahren Kirche Getrennten schwere Irrtümer über diese Lehre( des Ökumenismus) verbreitet, sondern es zeigen sich unleugbar auch bei den Christgläubigen weniger richtige oder ganz verfehlte Ansichten, die vom rechten Wege der Wahrheit abziehen können.“
Also Papst Pius XII wiederholt hier ganz glaubenstreu die Lehre der Kirche, nach der Nicht-Katholiken eben keine Christen sind. Er spricht hier auf der einen Seite von den von der wahren Kirche Getrennten (Photianer, Protesatanisten etc)und auf der anderen Seite von den Christgläubigen (= NUR!! Katholiken). Übrigens hat in jener Enzyklika Papst Pius XII explizit den Ökumenismus („ganz verfehlte Ansichten“) und dessen diabolische Absichten, die nichts anders sind als die Le(e)hren der NOSS, verurteilt.
3.Teil
Johannes:
„Weil das Zweite Vatikanische Konzil dieses Paradox begriffen hat, darum hat es den Ökumenismus als Suche nach wirklicher Einheit zur Pflicht erklärt und der Kirche der Zukunft mit auf den Weg gegeben."
Antwort:
Das ist nun wirklich die abscheulichste Häresie von allen, besagt diese doch glatt, dass der Kirche Gottes, die ja nur die katholische Kirche ist, es an der Einheit mangelt, und bekräftigt damit die Häresie, dass die Kirche Gottes viel größer als die römisch-katholische Kirche ist.
Diese abscheulichste aller abscheulichen Häresien wurde ja auch schon im NO Klopapier „Unitatis redintegratio“ Absatz 4 auf die Welt gekotzt. Darin wird nämlich verneint, dass die Kirche Gottes, die ja nur die römisch-katholische ist, vollständig katholisch ist, da es ja laut der Novus Ordo Antichristendoktrin von allen Seiten her ein Suchen nach dieser „katholischen universellen Kirche“ existiert. Wer dies glaubt, kann ergo nicht einmal das Glaubensbekenntnis sagen: „Ich glaube and die heilige katholische Kirche“. Vielmehr müsste derjenige sagen: „Ich glaube an die nicht vollständige katholische Kirche“.
Nach den satanischen Lehren der NOSS bedeutet dies also, dass die „Trennungen“ zwischen den vielen protesatanistischen und photianischen Sekten und der katholischen Kirche besagte „universelle Kirche“, deren Mitglieder ja laut der NOSS alle sind, daran hindert, ihre wahre Katholizität (Universalität) vollständig zu realisieren.
Diese abscheuliche Häresie der NOSS wird unter anderem von Papst Clemens VI, in „Super quibusdam“ vom 20.9.1351 verurteilt:
„Wir fragen als aller erstes, ob ihr und die „Kirche der Armenier“, die euch hörig ist, glauben, dass all jene, die in der Taufe den gleichen katholischen Glauben erhalten haben, und sich von der Kommunion der GLEICHEN RÖMISCHEN KIRCHE, DIE ALLEIN !! KATHOLISCH IST zurückgezogen haben und sich in Zukunft zurückziehen werden, schismatisch und häretisch sind, wenn sie hartnäckig vom Glauben der Römischen Kirche getrennt bleiben.“ (DZ 570a)
Papst Leo XIII, „Satis Cognitum“ vom 29.6.1896, Abs.9
„Die Praxis der Kirche war immer schon die gleiche, so wie durch die einstimmige Lehre der Väter bewiesen ist, die es gepflegt haben, all jene AUSSERHALB DER KATHOLISCHEN KOMMUNION, UND DAMIT DER KIRCHE FREMD, ZU BETRACHTEN, DIE AUCH NUR IN EINEM EINZIGEN PUNKT DER VOM HÖCHSTEN LEHRAMT VERORDNETEN DOKTRIN WIDERSPRECHEN.“
Wie wir gesehen haben, bedeutet es nicht, dass die Katholizität oder Universalität der Kirche gebrochen wird, wenn Häretiker die Kirche verlassen. Sie verlassen ganz einfach nur die Kirche, und das ist es dann auch schon. Die Katholizität der Kirche existiert aber genauso unversehrt wie zuvor weiter. Selbst heute, wo die Kirche nur aus ganz wenigen Restkatholiken besteht, und ein Katakombendasein fristet, existiert ihre Katholizität.
Nebenbei möchten wir hier auch noch an dieser Stelle einen besonders fiesen und teuflischen Kunstgriff der Modernisten aufzeigen, den auch schon Papst Pius X in „Pascendi“ beschrieben hat. Der Satanist Johannes behauptete zu allererst, dass „subsistit in“ gleichbedeutend mit „est“ ist (was wie wir bewiesen haben eh absolut falsch ist, er aber einen rechtgläubigen Eindruck erwecken wollte, in dem er uns nach außen hin weismachen wollte, das er glaube die römisch-katholische Kirche sei die Kirche Gottes, was wie sich später heraus stellte niemals der Fall war), um kurz darauf seine vorher gemachte Aussage auf eine ganz heimtückische Weise in „Weil das Zweite Vatikanische Konzil dieses Paradox begriffen hat, darum hat es den Ökumenismus als Suche nach wirklicher Einheit zur Pflicht erklärt und der Kirche der Zukunft mit auf den Weg gegeben"(O-Ton Johannes) zu verneinen und außer Kraft zu setzen. Mit anderen Worten hat also der Satanist Johannes schon davor bekannt, dass die katholische Kirche NICHT! die Kirche Gottes ist, sondern nur Teil dieser „Kirche Gottes“, genauso wie es die NOSS seit ihrer verfluchten Entstehung nach dem 58er Modernistenputsch predigt. Dies sind die typischen Fallstricke der Modernisten und ihre dämonische Taktik, auf die jeder ein besonderes Augenmerk richten sollte.
Papst Pius X, „Pascendi“
„Während sie (die Modernisten)tausenderlei Art und Weisen anwenden zu schaden, SIND SIE ÄUSSERST SCHLAU UND HINTERLISTIG; bald sind sie Rationalist, bald wieder Katholik UND ZWAR MIT SOLCHER VERSTELLUNG, dass sie mit Leichtigkeit jeden Unvorsichtigen in Ihren Irrtum ziehen.“…
„Aber die Modernisten werden, wie wir gesehen, durch diese Wehr nicht leicht abgeschreckt: die Worte des Papstes haben sie, DIE GRÖSSTE EHRFURCHT UND UNTERWÜRFIGKEIT DES GEISTES ZUR SCHAU TRAGEND, ZU IHREM VORTEIL VERDREHT UND DESSEN VORGEHEN AUF IRGENDWELCHE ANDERE BEZOGEN. So wurde das Übel von Tag zu Tag stärker.“
Der Heilige Pius X hat also ganz besonders diese Teufelstaktik der Modernisten enttarnt, in der die Modernisten sich selbst nie als solche bezeichnen, sondern es immer, die Tatsachen verdrehend, auf irgendwelche andere beziehen, genauso wie auch Johannes es in seinem Wisch gemacht hat.
4.Teil
Johannes:
„Erlauben Sie mir abschließend noch ein paar kurze Worte, zum dem von Ihnen so oft angeführten Dokument "Pascendi". Dieses Dokument ist kraftvoll und in einigen Punkten sicher auch heute noch von Bedeutung. Vor allem ist es aber ein Dokument seiner Zeit. Einer Zeit, in der die modernistische Bedrohung als sehr massiv erlebt wurde und der daher dementsprechend scharf geantwortet werden musste.
Antwort:
Ja ja, wieder die gewohnte Modernistenleier. Wie oft haben wir dies schon aus den Lügenmäulern der NOSS gehört, wie z.B „diese Verurteilung durch das Höchste Lehramt ist ja schön und gut, doch leben wir heute in einer anderen Zeit und blablabla“.
Johannes wiehert hier, dass „Pascendi vor allem ein Dokument seiner Zeit war“. Dann müsste er uns auch sagen können, ab welchem Zeitpunkt es dann kein Dokument seiner Zeit mehr war- etwa einen Tag nach seiner Veröffentlichung, oder ab dem 23.12.1930 22.34hrs, oder ab wann?
Im Gegensatz zum Höllengejodel von Johannes die unabänderbare Lehre der Kirche:
Hl. Papst Gelasius I, „Licet inter varias“ vom 28.7.493
„Warum ist es deshalb so, dass wir solch große Vorsichtsmaßnahmen aus Furcht vor jeder gefährlichen Häresie treffen, die einst ausgetrieben wurde, neu auftaucht und zur Prüfung gelangt, wenn wir erörtern, dass das, was gekannt, diskutiert und früher schon von den Vätern abgewiesen wurde, wiederhergestellt werden sollte? Stellen wir uns damit nicht, Gott verbiete, den Feinden der Wahrheit als ein Beispiel von einer Autorebellion gegen uns selbst zur Schau, etwas was die Kirche niemals erlauben wird? Warum zielen wir demnach über die Definitionen, die von unseren Vätern gemacht wurden, hinaus oder warum genügen uns diese nicht? Wenn wir in unserer Ignoranz etwas ersehnen zu lernen, wie jede kleine Sache von den rechtgläubigen Vätern und Gelehrten zu vermeiden vorgeschrieben wurde, oder wie alles der katholischen Wahrheit angepasst vorgeschrieben wurde, warum sind dann diese von denen nicht genehmigt worden? SIND WIR ETWA SCHLAUER ALS SIE (DIE VÄTER), ODER WERDEN WIR MIT EINER FESTEN STANDHAFTIGKEIT BESTEHEN KÖNNEN, WENN WIR JENE LEHREN, DIE VON IHNEN FESTGESETZT WURDEN, UNTERGRABEN?“
Papst Gelasius I hat schon in 5. Jahrhundert gelehrt, dass Irrlehren, die schon einmal verurteilt wurden, für immer verurteilt bleiben, und hat bestimmt, dass besagte Irrlehren nicht einmal mehr diskutiert werden dürfen. Mit anderen Worten sind die Verurteilungen von Häresien NICHT!! zeitbezogen, sondern, wenn einmal verurteilt, sie FÜR IMMER verurteilt bleiben. Die NOSSler wie in diesem Fall Johannes hingegen versuchen wie immer mit ihren diabolischen Kunstgriffen die von Gott inspirierten Verurteilungen durch das kirchliche Lehramt außer Kraft zu setzen, indem sie diese Verurteilungen als nur auf ihre spezifische Zeit gültig hinstellen, was bedeuten würde, dass entweder das kirchliche Lehramt diese Verurteilungen nicht als vom Heiligen Geist inspiriert getroffen hat, oder dass der Heilige Geist geirrt hat, um dann nachträglich Seine Meinung zu ändern. Jedem wird hier spätestens an diesem Punkt klar, was auch schon Papst Pius X in seiner Verurteilung über die Modernisten in „Pascendi“ geschrieben hat:
„Doch das genügt, um klar einzusehen, wie viele Wege von der Lehre des Modernismus ZUM ATHEISMUS UND ZUR VERNICHTUNG JEDER RELIGION FÜHREN.“
Mit unserem heutigen Artikel, der zugegebener maßen ein wenig lang geworden ist, wollten wir vor allem einige der typischsten Kunstgriffe aus der diabolischen Tickkiste der NOSS aufzeigen, welche deren Lemminge wie Johannes ja perfekt zu beherrschen scheinen.
Zum Abschluss möchten wir unseren heutigen Artikel mit den Worten Papst Pius X über solche „Herrschaften“ wie Johannes, beenden.
Papst Pius X:
„Sie (die Modernisten) sind blind und Führer der Blinden; aufgeblasen vom stolzen Namen der Wissenschaft gehen sie in ihrem Wahn so weit, dass sie DEN EWIG WAHREN BEGRIFF DER WAHRHEIT UND DIE EIGENTLICHE BEDEUTUNG DER RELIGION VERKEHREN; sie gründen ein neues System, worin sie aus wilder, zügelloser Sucht nach Neuem die Wahrheit da nicht suchen, wo sie sicher ist; DIE HEILIGEN APOSTOLISCHEN ÜBERLIEFERUNGEN ACHTEN SIE NICHT, suchen aber dafür andere eitle, nichtige, ungewisse und von der Kirche NICHT GEBILLIGTE LEHREN, WODURCH DIESE EITLEN MÄNNER (DIE MODERNISTEN) DIE WAHRHEIT SELBST ZU SCHÜTZEN UND AUFRECHTZUERHALTEN WÄHNEN.“
www.sedisvakantismus.org
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